Für die Region

Am Infostand im Wahlkreis im Gespräch
Als neues Gesicht trete ich als grüne Direktkandidatin im neu gebildeten Wahlkreis 294 Ravensburg an, um neue Impulse zu setzen. Dabei freue ich mich darauf, im Wahlkampf mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und noch mehr zu erfahren, welche politischen Anliegen Ihnen für unsere Region wichtig sind.
Der Wahlkreis umfasst viele wunderschöne Orte und eine Natur- und Kulturlandschaft, die es zu erhalten lohnt. Viele Bildungseinrichtungen, wunderschöne Landschaften, urbane Lebendigkeit, erfolgreiche Unternehmen und nicht zuletzt die Herzlichkeit der Menschen machen diesen Wahlkreis zu einemlebendigen und lebenswerten Flecken Erde.
Doch oft kommen Oberschwaben und das Allgäu und seine Menschen bei den Entscheidungen in Berlin zu kurz.
Die Region im GRÜNEN Sinne zu stärken: Natur bewahren, Bildung und Kinderfreundlichkeit zu stärken, Miteinander und bürgerschaftliches Engagement zu fördern, zukunftsfähige Mobilität zu ermöglichen, Lebensqualität zu verbessern– das sind meine Anliegen, dazu möchte auch ich meinen Beitrag leisten.
Zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität stärken
Die Elektrifizierung der Südbahn ist ein sehr dringendes Anliegen, das endlich umgesetzt gehört – statt Milliarden für ein Prestigeprojekt namens Stuttgart 21 zu vergraben. Auch eine Verdichtung der Takte bei Schiene und Bus ist dringend notwendig. Nicht zuletzt sind auch der Ausbau der Radwege und die Einrichtung von Ruf- und Sammeltaxis ein weiterer Beitrag zu mehr nachhaltiger Mobilität für Jung und Alt.
Dezentrale und nachhaltige Energieerzeugung
Der Klimawandel verschont auch unsere Region nicht – doch es ist noch nicht zu spät, etwas dagegen zu tun. Engagement gegen den Klimawandel fängt vor Ort und beim Einzelnen an. Viele Dächer hier in der Region glänzen bereits mit Solaranlagen: Erneuerbare Energien sind die Zukunft! Sie sind nicht nur klimafreundlich, sondern schaffen auch zukunftsfähige Arbeitsplätze. Gleichzeitig kann über eine Verbesserung der Energieeffizienz in Haushalten und Unternehmen und durch Gebäudesanierungen noch ein großes Potential für eine zukunftsfähige Region erschlossen werden.
Natur bewahren
Es gilt zu erhalten, was uns erhält. Ausufernder Flächenverbrauch, Lärm und Verkehr bedrohen jedoch auch bei uns Natur und Lebensqualität. Hier gilt es gegenzusteuern. Deshalb mache ich mich stark gegen ausufernden Flächenverbrauch, -versiegelung und -zerschneidung und für den Erhalt der Flora und Fauna vor Ort. Das ermöglicht unter anderem, einen sanften und nachhaltigen Tourismus in den Region zu halten und auszubauen – doch in allen Bereichen kommt es darauf an, unsere Ressourcen intelligent zu nutzen statt sie zu verbrauchen.
Regionale Landwirtschaft nachhaltig gestalten
Ich lehne Gentechnik auf Feld und Acker entschieden ab – wie auch die meisten BürgerInnen. Sie gefährdet nicht nur den Artenreichtum der heimischen Nutz- und Kulturpflanzen, sondern birgt gesundheitliche Risiken für die VerbraucherInnen und treibt Landwirte in noch größere Abhängigkeit von großen Konzernen.
Die ungerechte Entlohnung für die ProduzentInnen unserer Nahrung halte ich für einen Skandal – hier sind sowohl die Europäische Union, die Bundesregierung, aber auch die VerbraucherInnen gefragt. Landwirte müssen von ihren Erträgen kostendeckend wirtschaften und leben können.
Massenproduktion und den Schulterschluß mit der Agrochemie können nicht die Antworten sein, ganz besonders nicht für Oberschwaben und das Allgäu, vielmehr müssen solche Betriebe unterstützt und gefördert werden, die mit der Natur wirtschaften statt gegen sie, die ökologischen Prinzipien folgen und Arbeitsplätze schaffen.
Der Klimawandel verschont die Region nicht. Unter anderem Stürme und Hagel bedrohen auch unsere Ernten – eine Politik des Klimaschutzes ist auch hier die Antwort.
Jugend und Kinder stärken – Bildungssituation verbessern
In der Region brodelt es beim Thema Bildung, symptomatisch der Offene Brief von rund hundert südwürttembergischen Schulleiterinnen und Schulleitern oder auch der Bildungsstreik in Weingarten. Bildung ist die Ressource der Zukunft, an unseren Kindern darf nicht gespart werden. Ich bin gegen Studiengebühren, für längeres gemeinsames Lernen, mehr individuelle Förderung und den Ausbau der Kinderbetreuung. Dabei ist es auch unerlässlich, dass endlich genügend Geld für Bildungseinrichtungen zur Verfügung steht.
Häufig werde ich gefragt, warum ich im Wahlkreis Ravensburg kandidiere, auch wenn ich nicht hier aufgewachsen bin. Diese Frage kann ich Ihnen beantworten: Es ist sind die wunderschöne Gegend, die atemberaubende Landschaft und die beeindruckenden Altstädte, die vielfältigen Gesichter der Region, ob ländlich oder städtisch geprägt und die Herzlichkeit der Menschen hier, die mich dazu bewogen haben. Den Wahlkreis Ravensburg habe ich seit September 2008 häufig “politisch” besucht, persönlich war ich der Gegend schon früher verbunden: Hier wohnt die Familie meines Freundes, die ich oft und gerne besucht habe.
Sollte es für meinen Einzug in den Bundestag reichen, kann ich mir den Wunsch erfüllen, hier in die Gegend zu ziehen und mich noch stärker, auch für diese Region, politisch zu engagieren.